Durchführung des Projekts

Vor dem großen Ziel eine spannende und interessante Woche zu gestalten, stetzte die konkrete Planung der Projektwoche etwa sechs Wochen vor Beginn des Projektes ein.
Frau A. Amma (Kinder- und Jugendzentrum AKK) leitete das Projekt.
Sie schildert die Durchführung im Folgenden:
"Ich hatte die Projektleitung inne. Mein Aufgabenbereich war breit gefächert, da ich für viele organisatorische Fragen und die inhaltliche Planung verantwortlich war. Schon mehrere Wochen vor Beginn des Projektes rauchte mir der Kopf. Ich erkannte, dass ich die riesige Aufgabe nicht ohne Hilfe meiner Kolleginnen und Kollegen bewältigen konnte. Zur Durchführung des Projektes bildete ich drei Teams, die jeweils für einen bestimmten Bereich verantwortlich waren und selbständig arbeiteten.
Es gab (a) das Bauteam mit Sylvia, Josh, Markus und Stefan, (b) das Küchenteam bestehend aus Sabine und Wally und (c) die Animationsgruppe mit Sabine Gr., Stefan und Jürgen. Zudem gestalteten alle restlichen Mitarbeiter das Freizeitprogramm mit."

(a) das Bauteam:
Das Bauteam besorgte das Holz, kümmerte sich um Entwürfe und Pläne, gestaltete eine Galionsfigur, das Segel und die Schilder. Sie besorgten das Werkzeug, Nägel und Schrauben. Letztendlich waren sie für das Gelingen des Projekts "Wir bauen ein Römerschiff" maßgeblich verantwortlich, denn durch ihr Zutun konnten die Kinder ein wunderbares Schiff bauen.

(b) das Küchenteam:
Das Küchenteam kümmerte sich um die Verköstigung von 87 Kindern, der ausländischen Studentinnen und Studenten und um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinder- und Jugendzentrums. Eine Wahnsinnsarbeit, die ohne die gute Planung und die große Erfahrung nicht geklappt hätte.
Ein Koch- und Essenszelt mussten besorgt und aufgestellt werden und dazu massenweise Geschirr, Bänke und Tische besorgt werden. Es gab sogar einen Kühlschrank und fließendes Wasser. Alles was zum Mittagessen verzehrt wurde, wurde täglich eingekauft und zusammen mit den Kindern zubereitet.

(c) das Animationsteam:
Das Animationsteam hatte die besondere Aufgabe ein Rahmenprogramm für die Studenten zu erstellen. Neben Disco, Stadtbesichtigung und
Schifffahrt auf dem Rhein wurde auch über die verschiedenen Kulturen und deren Vergangenheit und Unterschiede diskutiert.
Es wurde ein Plan entwickelt, der den Ablauf des Projekt für alle einfach darstellte, um Probleme, Anregungen und Kritik zu bewältigen. Der Plan wurde auch für die ausländischen Studentinnen und Studenten ins Englische übersetzt.
Zur vereinfachung wurden 10 Gruppen gebildet, die alle einen Planetnamen erhilten. Je eine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des Kinder- und Jugendzentrums arbeiteten mit Studenten mit bis zu neun Kindern in einer Planetengruppe eine Woche lang zusammen. Alle Planetengruppen konnten sich auf dem Wochenplan wiederfinden, sie brauchten nur ihren Planetennamen zu suchen. Dort erführen sie auch mit genauer Zeitangabe, welche Aktivitäten sie mit den Kinder zu welcher Zeit ausführen konnten.