SCI - Internationales Friedenscamp in der Reduit

Durchführung des studentischen Rahmenprogramms:

Die 12 TeilnehmerInnen des SCI aus neun Nationen wohnten vom 28.09. bis 12.10.1999 in Mainz-Kastel in der Reduit. In den ersten beiden Tagen wurde das Rahmenprogramm mit allen TeilnehmerInnen abgestimmt. Ansprechpartner für alle Belange waren die beiden Betreuer des SCI, Petra und Simon, und Jürgen aud Seiten des Zentrums. In den ersten Tagen standen Empfänge durch den Ortsvorsteher von Mainz-Kastel, Herrn Bohrer und den Stadtverordneten, Herrn Pappalardo sowie eine Pressekonferenz und die Führung durch mainz und Wiesbaden im Vordergrund. Zudem wurden die TeilnehmerInnen konkret in das Projekt eingewiesen.
Zum Kulturellen Programm gehörten der Besuch des "Erfahrungsfelds Freudenberg", der "Wagenburg Freudenberg" und eine "Rheinschifffahrt zur zur Loreley". Der Besuch der Wagenburg fand bei den TeilnehmerInnen guten Anklang, sie konnten mit Menschen sprechen, die sich bewußt für ein Leben im Wagen und der Natur entschieden haben.

Wiesbadener Kurier 04.10.1999

Am 09.10.1999 besuchten einige SCI-TeilnehmerInnen ein Ska-Konzert in der Reduit, andere übernachteten bei Gastfamilien.
Zur politischen und historischen Auseinandersetzung dienten am 05.10.1999 eine Informationsveranstaltung mit VertreterInnen des Flüchtlingslagers Bad Schwalbach und der Besuch des Arbeitslagers Osthofen am 11.10.1999. Diese Veranstaltungen waren Ausgangspunkt für Diskussionen über die Situation von Flüchtlingen in den verschiedenen Ländern.
In den Vormittagsstunden das 11.10.1999 wurde das gesamte Projekt und die Zusammenarbeit von SCI und dem Kinder- und Jugendzentrum reflektiert. Trotz sprachlicher Probleme und einigen Koordinationsschwierigkeiten, blickten alle Anwesenden auf eine erfahrungsreiche, konstruktive und produktive Zeit zurück.

Von dem internationalen Workcamp profitierten im besonderen Maße auch die Kinder, die während dieser Woche mit dem SCI-TeilnehmerInnen oftmals "ohne Worte" sprachen, spieletn und arbeiteten.
Dabei wurde die Kreativität der Kinder gefördert. Sehr bald enstand ein ausgeprägtes gemeinschaftsgefühl in der gesamten Gruppe. Viele der Freundschaften bestehen heute über alle grenzen hinaus fort.
Das kinder- und Jugendzentrum AKK konnte somit einen Beitrag zur internationalen Völkerverständigung leisten.

Wie fandet Ihr das Workcamp?

- Die Teilnahme an dem Projekt war eine der schönsten Erlebnisse meines Lebens.

- Ich konnte mir vor der Teilnahme nicht vorstellen, so viele Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt zu schließen.

-Wir lernten starke Kinder kennen. Ich konnte zwar kein Deutsch, aber wir brauchten keine Sprache, um uns zu unterhalten. Wir lernten gemeinsam mit den Kindern, was mir Energie gab.

- Jeden Tag verstanden wir uns besser.

- Ich konnte das Workcamp voll genießen: Ich hatte viele Freunde: Ich mag Menschen aus verschiedenen Nationen, fremde Sprachen, Kinder, Spiele, Freunde, Schokolade ... Ich möchte Euch alle eines Tages wiedertreffen, irgendwo auf dem Globus.

- Danke, Thanks, Merci, Danku, Multumesc, Grazie, Arigato