Wie damals alles begann
Die
Projektentstehung
Die Idee eines gemeinsamen Projekts zwischen dem Kinder- und Jugendzentrum
und dem Service Civil International enstand bereits 1997. Nach einem weiteren
Anlauf 1998 konnte im Frühjahr 1999 ein konkretes Projekt, der Bau eines
Römerschiffes konzipiert werden. Die Rahmenvereinbarungen wurden im Februar
1999 zwischen dem Vertreter des SCI, U. Hauke und der Leiterin des Kinder-
und Jugendzentrum AKK, B. Schutz unterzeichnet. Für das Kinder- und Jugendzentrum
AKK war dies die erste Zusammenarbeit mit dem SCI. Das Projekt hatte vom Umfang
und der Konzeption her Modellcharakter.
Der Projektpartner Service
Civil International e.V. (SCI)
Der Service Civil International e.V. beschäftigt sich mit regionalen
und grenzüberschreitenden Problemen auseinnander. In den Work- und Studycamps
beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den dortigen
Problemen, wie z.B. Ökologie, Frieden, Faschismus usw. Der SCI vermittelte
1999 etwa 600 Work- und Studycamps weltweit.
Den Teilnehmern des Workcamps, den Kindern und uns wurde mit diesem Projekt
die Möglichkeit gegeben, über alle Grenzen hinweg voneinder zu lernen
und andere Kulturen erleben.
Rahmenvereinbarung
Der SCI verpflichtete sich für die internationale Ausschreibung des Projektes,
die Übernahme der Fahrtkosten, das Stellen zweier SCI-Betreuer und eine
Bezuschussung des Workcamps.
Das Kinder- und Jugendzentrum AKK war für die inhaltliche und Organisatorische
Planung des Projekt, die Hauptfinanzierung und die Unterkunft der Teilnehmerinnen
und Teilnehmer verantwortlich. Es stellte auch sämtliche Mitarbeiterinnen
und Miterbeiter und das Material. Zusätzlich erarbeitete es einen Entwurf
für ein studentisches Rahmenprogramm. Ziel dieses programms war es, den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern neben der direkten Arbeit mit den Kindern
im Projekt einen kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Einblick
zu ermöglichen.
Das Projekt umschloss eine 5-tägige Bauphase und das 2-wöchige studentische
Rahmenprogramm.
Es fand in Zusammenarbeit mit den zehn internationalen Teilnehmerninnen und
Teilnehmern des SCI aus der Schweiz, Belgien, Italien, Rumänien, USA,
Japan, England und aus Deutschland, den 87 Kindern aus Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim,
Wiesbaden und Umgebung und den 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kinder-
und Jugendzentrum AKK statt.